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Journalisten
arbeiten als Angestellte oder freie Mitarbeiter bei Zeitungen/ Zeitschriften,
dem Rundfunk und dem Fernsehen. Durch die Veränderungen im
Bereich der Online-Medien finden Journalisten heute auch hier interessante
Betätigungsfelder.
Zu den Aufgaben des Journalisten gehört die Recherche, also
die systematische Beschaffung und Überprüfung von Informationen
sowie das Verfassen von Artikeln. Er besucht Pressekonferenzen,
führt Interviews und sammelt Stellungnahmen und Meinungen,
die dann für den Leser/ Hörer/ Zuschauer verständlich
zusammen-
gefasst werden.
Es gibt bisher keinen anerkannten Ausbildungsberuf des Journalisten.
In der Regel führt der Weg zum Journalismus über ein 2
bis 3-jähriges Volontariat. Das Abitur gilt als Mindest-
voraussetzung für ein Volontariat. Etwa die Hälfte der
Volontäre verfügt mittlerweile allerdings über ein
abgeschlossenes Hoch-
schulstudium. Die Studienrichtung ist dabei weniger entscheidend,
es besteht aber ein allgemeiner Trend zu den Geistes- und Sozialwissenschaften.
An einigen Unis werden auch Journalistik- und Publizistikstudiengänge
angeboten.
Eine zweite Möglichkeit neben dem Volontariat ist der Besuch
einer Journalistenschule. Die Absolventen der Journalistenschulen
haben in der regel keine Schwierigkeiten, später eine Anstellung
zu finden. Hinter vielen Schulen stehen große Verlagshäuser
(Axel Springer, Holtzbrinck, Gruner + Jahr, Mediengruppe WAZ usw.).
Die Auswahlverfahren für die heiß begehrten Ausbildungsplätze
sind allerdings streng. Eine Vorauswahl wird durch Lebenslauf, Arbeitsproben
und teilweise Einstellungstests getroffen.
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Literatur:
Mast, Claudia:
"Berufsziel Journalismus", Westdeutscher
Verlag Wiesbaden, 1999, 339 Seiten, 29,80 DM.
 Gavin-Kramer,
Karin: "Studienführer Journalistik, Kommunikations-
und Medienwissenschaften"
Würzburg: Lexika-Verlag, Krick Fachmedien, 1998.
ISBN 3-89694-232-8 |
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